Rückblick Webinar der GHHG Diskussionsreihe zu COVID-19: „Eine Vielzahl an Empfehlungen internationaler Gremien zu Pandemievorsorge und -reaktion: Wie wird aus Masse Klasse?"

Events,  Hub-Event 12. Juli 2021  I Von: Judith Miller
Kalender 12. Juli 2022

Am Donnerstag, den 01.07., fand der 11. Teil unserer Diskussionsreihe zu COVID-19 statt. Gemeinsam mit dem Moderator Björn Kümmel (Bundesministerium für Gesundheit, ehemaliges deutsches Mitglied im Exekutivrat der WHO) diskutierten Prof. Dr. Ilona Kickbusch (Vorsitzende des Internationalen Beirats des Global Health Centers am Graduate Institute Geneva sowie Mitglied des Global Preparedness Monitoring Board) und Prof. Dr. Lothar Wieler (Präsident des RKI sowie Vorsitzender des IHR Review Committees) darüber, wie in Zukunft Pandemien verhindert werden können. Dazu beleuchteten sie die aktuellen Empfehlungen zur Verbesserung der internationalen Pandemievorsorge und -reaktion näher. 

About the event:

Am Donnerstag, den 01.07., fand der 11. Teil unserer Diskussionsreihe zu COVID-19 statt. Gemeinsam mit dem Moderator Björn Kümmel (Bundesministerium für Gesundheit, ehemaliges deutsches Mitglied im Exekutivrat der WHO) diskutierten Prof. Dr. Ilona Kickbusch (Vorsitzende des Internationalen Beirats des Global Health Centers am Graduate Institute Geneva sowie Mitglied des Global Preparedness Monitoring Board) und Prof. Dr. Lothar Wieler (Präsident des RKI sowie Vorsitzender des IHR Review Committees) darüber, wie in Zukunft Pandemien verhindert werden können. Dazu beleuchteten sie die aktuellen Empfehlungen zur Verbesserung der internationalen Pandemievorsorge und -reaktion näher. 

Insgesamt müsse der Pandemievorsorge künftig mehr Aufmerksamkeit zuteilwerden. In Deutschland sei dafür eine breitere gesellschaftliche Diskussion zum deutschen Engagement in der globalen Gesundheitspolitik wichtig, gerade in Hinblick auf die kommende G7-Präsidentschaft Deutschlands. Neben der breiten Einbindung von Akteuren sei die politische und finanzielle Stärkung der Weltgesundheitsorganisation elementar. Um die internationale Pandemievorsorge zu verbessern, wird u. a. untersucht, ob die aktuellen Regeln angemessen sind und ob diese auch von den Staaten umgesetzt werden.  

Ein Weg zur besseren Prävention und Bekämpfung künftiger Pandemien könnte ein internationaler Vertrag, der sogenannte Pandemic Treaty, sein. Ein solcher wurde am 30. März 2021 von 26 Regierungschefs gemeinsam mit dem Generaldirektor der WHO, Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus und dem Präsidenten des Europäischen Rates, Charles Michel, gefordert. Prof. Dr. Ilona Kickbusch und Prof. Dr. Lothar Wieler erklärten welche Aspekte ein solcher Vertrag beinhalten könnte. Er solle u.a. für mehr Transparenz zwischen den Partner*innen und die bessere Einhaltung von Regelungen sorgen. Darüber hinaus sollte sichergestellt werden, dass neue Forschungskenntnisse integriert werden, wie z.B. zum Thema One Health. Des Weiteren sei eine Verpflichtung zur Stärkung internationaler Kapazitäten im Gesundheitsbereich ein notwendiger Bestandteil eines Vertrags.  

In der Veranstaltung diskutierten Prof. Dr. Ilona Kickbusch und Prof. Lothar Wieler diese und weitere spannende Aspekte der aktuellen und künftigen Pandemieprävention. Sie haben die Veranstaltung verpasst und möchten mehr erfahren? 

 

Hier können Sie sich den gesamten Austausch anschauen.  

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